Über Ladakh & Zanskar

Einst gut versteckt inmitten der gewaltigen Berge des Himalayas und des Karakorums, ist die Region Ladakh heute – zumindest im Sommer – gut erreichbar. Ob auf dem Landweg, entlang der hohen Berge und über noch höhere Pässe hinweg, oder per Flugzeug, über eben jene Berge hinüber, schon die Anreise ist atemberaubend.

Und weil einem dann im wahrsten Sinne des Wortes der Atem fehlt, sollten die ersten Tage ruhig angegangen werden. Immerhin liegt Leh, der Startpunkt für viele Aktivitäten in Ladakh, auf 3500m. Doch ruhig muss nicht gelangweilt heißen. Wenn man möchte und bereits fit dafür ist, hat Leh, die Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Ladakh, zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Wie wäre es zum Anfang mit einem leckeren Espresso oder Tee auf der Dachterrasse eines wunderschön restaurierten Hauses der Altstadt Lehs, von wo aus man einen ersten eindrucksvollen Überblick über Leh und die umgebenden Berge bekommt. Wer noch ein bisschen höher gehen möchte, der kann durch die Altstadt zum alten Königspalast spazieren. Abends kann man vom Shanti Stupa der Sonne beim Verschwinden hinter den Bergen zuschauen.

Auch in der näheren Umgebung Lehs gibt es einiges zu erkunden. Bei all den verschiedenen aber immer wunderschönen Klöstern, kommen zum Beispiel Buddhismus-Begeisterte ganz auf ihre Kosten. Aber auch kleinere Wanderausflüge bieten sich an.

Ladakh liegt auf Höhen zwischen 2676m in Kargil bis hin zu 7672m am Saser Kangri Berg im Karakorum. Hier finden wir sicherlich für Bergsteiger, die hoch hinaus wollen, wie auch für weitblickende Wanderer, die passende Trekking-Tour. Sei es im Westen Ladakhs, mit all den bezaubernden Klöstern, im Osten des Landes, also im Nomadengebiet der Salzseen oder in Zanskar.

Die Dörfer Zanskars sind größtenteils noch ursprünglicher als viele in Ladakh, ihre Bewohner sind wunderbar gesellig und sehr gastfreundlich. Wie wäre es, hier bei einer Familie auf dem Dorf zu übernachten, bei den täglichen Arbeiten über die Schultern zu schauen (oder bei Gefallen auch selber mit anzupacken) und so einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen vor Ort zu bekommen. Auch eignet sich Zanskar sehr gut als Startpunkt für einen der vielen Treks, sei es im Sommer über die Berge zum Beispiel zum Kloster Lamayuru oder im Winter über den zugefrorenen Zanskar-Fluss (Chaddar-Trek).

Für alle, die den Rückweg mit dem Auto antreten, geht die Fahrt vom mehrheitlich buddhistischen Zanskar durch das wunderschöne Surutal. Diese Region gehört zum Kargil Distrikt und ist hauptsächlich von muslimischen Ladakhis bewohnt. Nach 2 Tagen Fahrt durch sehr abwechslungsreiche Landschaften, kommt man wieder im religiös recht gemischten Leh an. Hier leben Muslime (Shiiten und Sunniten), Buddhisten, Christen und auch Hindus.

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